12 Reisetipps für Andalusien

Andalusien – im sonnigen Süden Spaniens – ist ein ideales Rundreiseziel. Bei Ihrer Reiseplanung sollten Sie jedoch bedenken, dass Andalusien etwas größer als Österreich ist. Unsere Reisetipps Andalusien möchten Ihnen diese abwechslungsreiche Urlaubsregion und ihre orientalischen Wurzeln gerne etwas näher bringen.

Reisetipps Andalusien – Sevilla – Plaza de Espania


Hilfreiche Links für Ihre Andalusien Reise:

Granada

Ca. 125 Kilometer von Málaga.

Granada, die Stadt der weltberühmten Alhambra, ist eine wahre Schatzkammer orientalischer Baukunst. Die prächtigste muslimische Palastanlage Europas lohnt einen längeren Besuch. Wie ein Märchen aus 1001 Nacht wirken auch die Palastanlage Generalife und die Altstadt Alcazabar – alles maurisch, alles ein UNESCO-Weltkulturerbe. Ebenfalls sehenswert sind die mittelalterlichen Bauwerke der Stadt: vor allem der Renaissancepalast Karl V. und die Kathedrale.

Es empfiehlt sich, die Eintrittskarten für die Alhambra im Voraus zu bestellen. Es gibt diverse Staffelungen. Wir empfehlen eine Karte für einen Besuch bis 20.00, da viele Reisegruppen bereits vorher Granada verlassen. Mehr Infos: http://www.alhambradegranada.org/de/info/eintrittskartekaufen.asp

Ronda und die weißen Dörfer

Wer die typischen weißgekalkten Häuser, verwinkelte Gassen und einen Hauch von Afrika für sich entdecken möchte, der kann einfach den Schildern „Routa de los Pueblos Blancos“ folgen. Diese Landstraße führt zu kleinen und berühmten Dörfern und Kleinstädten und durch grandiose Naturlandschaften. Besonders eindrucksvoll liegen die Städtchen Ronda und Arcos de la Frontera. Eine ganz besondere Baukunst hat das Örtchen Setenil de las Bodegas entwickelt: Viele Häuser sind ganz oder teilweise in die Felsen gebaut.

Sevilla

Aus einem Minarett wurde der Glockenturm Giralda, aus einer Moschee die drittgrößte Kathedrale der Welt: Santa María de la Sede. Und wenn christliche Baukunst das ursprünglich Maurische nicht überlagert, sondern vereint, entsteht der typisch andalusische Baustil Mudéjar, z.B. beim Märchen-Palast Alcázar. Die Altstadt, ein Spaziergang am Fluss Guadalquivir, ein Bummel durch das Stadtviertel Barrio Santa Cruz, der gigantische Platz „Placa de Espana“ – das alles sollte bei einem Sevilla-Besuch nicht fehlen. Wer mehr über den Flamenco erfahren möchte, sollte auch das private Flamenco-Museum besuchen.

 El Rocio.

Weniger bekannt, aber absolut sehenswert ist El Rocio. Hier findet zu Pfingsten die größte Wallfahrt Spaniens statt. Kunstvolle Trachten, Planwagen, geschmückte Pferde – alles sehr traditionell und wirklich original. Das Pilgerfest wirkt wie aus einer anderen Zeit. Doch auch ohne Wallfahrt ist El Rocio nicht ganz von dieser Welt. Dann hat man das Gefühl in einer halb verlassenen Hollywood-Kulisse einer typischen Western-Stadt zu sein. http://www.andalucia.org/de/el-rocio/

Málaga

Die heimliche Hauptstadt der Costa del Sol hat Kultur-und Kunstinteressierten einiges zu bieten. Allen voran das Picasso-Museum und das Picasso-Geburtshaus. Weitere Sehenswürdigkeiten:

  • Die Palastburg Alcazabar. Schöne Gärten und Archtiektur, toller Rundumblick über Stadt und Küste.
  • Das Automobilmuseum, das viele legendäre Sehnsuchtsobjekte ausstellt – vom Ende des 19. Jahrhunderts bis (fast) heute. Nicht nur für große und kleine Jungs.
  • Die Kathedrale und die anschließende Altstadt.
  • Der beschauliche historische Park Jardín Botánico La Concepcíon im Norden der Stadt.
  • Zahlreiche kleinere und größere Museen für moderne Kunst.

Strände in Andalusien

Am bekanntesten sind selbstverständlich all die Strände an der Costa del Sol mit den touristischen Hochburgen Torremolinos und Marbella. Sie sind in den Sommermonaten sehr überlaufen und nicht Jedermanns Sache. Als Faustregel gilt: Je größer der Strand, je weißer und feiner der Sand – umso mehr befindet man sich auf dem Präsentierteller.

Deutlich entspannter und fast noch ursprünglich sind die Strände an der Costa de la Luz, der Küste des Lichts. Fast nur von Einheimischen besucht werden die rund 12 km langen Strände des hübschen Örtchens Isla Cristina. In Chipiona ist der internationale Pauschaltourismus zwar angekommen, doch die Strände „drumherum“ sind (immer noch) wunderschön. Wer außerhalb der Hauptsaison Juli/August hier ist, wird sogar mit romantischer Einsamkeit belohnt. Ebenfalls ein guter Tipp sind die Strände rund um die Kleinstadt Tarifa, teilweise mit ausgedehnten Dünenlandschaften und wirklich einsamen Strandbuchten. Die Gegend ist ein Hotspot für Surffans aus aller Welt.

 Córdoba

Römisches, Maurisches und Mittelalterliches – in dieser Stadt sind alle Epochen der (Architektur-)Geschichte vereint. Sie steht als Weltkulturerbe unter UNESCO-Schutz.

Geradezu ein Muss bei Ihrem Besuch sind:

  • Die Mezquita-Kathedrale mit rund 850 Marmorsäulen und byzantinischen Mosaiken verziert.
  • Die Schlossanlage Alcazar mit ihren schönen Gärten.
  • Die Altstadt mit ihrer mittelalterlichen Synagoge.
  • Wer Cordoba im Frühling besucht, kann mit Glück eines der zahlreichen Volksfeste erleben. Eins davon steht sogar unter UNESCO-Schutz: der Patio Wettbewerb im Mai. Dann stehen auch alle privaten Innenhöfe den Besuchern offen.

 Sierra Nevada

Schneebedeckte Gipfel bis in den Frühsommer, die höchste Landstraße Europas und ein bildschöner Nationalpark: Das andalusische Hochgebirge Sierra Nevada ist mit seinen über 3.000 Meter hohen Hochlagen ein interessantes Kontrastprogramm im Hinterland der trubeligen Costa del Sol. Ein ideales Wander-und Trekkingrevier.

 Jerez de la Frontera

Diese andalusische Stadt hat neben einer schönen Altstadt und der arabischen Festung Alcazar vor allem drei Besonderheiten:

  • Sie ist die Hauptstadt des Sherrys, spanisch Jerez. Viele traditionsreiche Bodegas bieten interessante Führungen an. Sandeman ist die international bekannteste, Domecq die älteste Bodega in Jerez.
  • Hier befindet sich die Spanische Hofreitschule oder auch Königlich-Andalusische Reitschule. Führungen sind ganzjährig möglich. Das „Pferdeballett“ wird nur zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Tagen angeboten. mehr Infos
  • Jerez gilt als Wiege des Flamenco – also Tanz, Gesang und Gitarrenmusik. Das renommierte Flamenco-Festival Anfang März hat daher in der Stadt sein Zuhause. Ganzjährig werden in vielen Lokalen Flamenco-Shows aufgeführt.

 Der Meeres- und Naturpark Capo de Gata.

Eine einzigartige Halbwüste, wilde Zwergpalmen, urige Dörfer, feine Sandstrände unter Naturschutz und malerisch-wilde Felsenbuchten – das UNESCO-Biosphärenreservat Cabo de Gata ist wirklich noch eine Region mit einer ursprünglichen, 63 km langen Küstenlinie. Die Strände im Südwesten können – aufgrund der Nähe zu Almeria – etwas voller sein. Die Strände im Südosten – teilweise nur zu Fuß zu erreichen – sind deutlich leerer.

Italica bei Sevilla

In Santiponce, 10 km nördlich von Sevilla

Für Geschichtsfans lohnt ein Abstecher nach Italica, eine römische Ruinen-Stadt, in denen sogar zwei römische Cäsaen geboren wurden: Hadrian und Trajan. Die einstige Bedeutung erkennt man allein am Amphitheater: Es ist das drittgrößte!

 Gibraltar

Zwar nicht Andalusien, aber auf dem Landweg nur über Andalusien zu erreichen: Gibraltar, seit 1704 ein britisches Überseegebiet. Es gibt daher echte Grenzkontrollen und auf britischem Boden bezahlt man mit Britischen Pfund. Da es wenig Parkmöglichkeiten in Gibraltar gibt und auch Linksverkehr herrscht, sollte man sein Auto auf einem Parkplatz in der Nähe der Grenze abstellen (Achtung Wertgegenstände!). Was man machen sollte?

  • einen Bummel durch die Innenstadt,
  • zollfrei shoppen,
  • mit der Seilbahn zum Upper Rock hochfahren
  • einen Blick nach Afrika werfen – der Kontinent ist von der Halbinsel Gibraltar nur etwa 14 km entfernt
  • und die einzigen wilden und freilebenden Affen Europas am Ape’s Rock beobachten.

Wir freuen uns über Ihre Andalusien-Reisetipps und auf Ihre Andalusien-Erfahrungen.

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