Top 10 Sehenswürdigkeiten Schottlands

Schottland, das sind atemberaubende Landschaften, gastfreundliche und humorvolle Menschen, eine lange faszinierende Geschichte, viele imposante Schlösser, die königliche Metropole Edinburgh, die Inselgruppen der Hebriden, Orkneys und Shetlands, legendärer Whisky sowie natürlich: Nessie, das sagenumwobene Ungeheuer von Loch Ness.

Wir möchten Ihnen die beliebtesten Orte und Sehenswürdigkeiten Schottlands vorstellen. Schreiben Sie uns, welche persönlichen Schottland-Highlights Sie empfehlen. Stimmen Sie ab, welche Sehenswürdigkeiten, Ausflugsziele und Naturwunder Ihrer Meinung nach zu den Top Ten Schottlands zählen sollen.


Hilfreiche Links für Ihre Schottland Reise:


1. Die Highlands und Loch Ness – geheimnisvoll, romantisch, ursprünglich.

Das dünn besiedelte schottische Hochland ist eine herbe Schönheit mit magischen Lichtstimmungen. Hier und da taucht in dieser atemberaubenden Naturkulisse ein kleines Dorf auf, eine malerische Burgruine, ein historisches Schloss oder ein See, auf schottisch: Loch. Der berühmtestes ist selbstverständlich Loch Ness in der Nähe der Kleinstadt Inverness. Mehrstündige Schiffstouren auf dem See bietet der regionale Anbieter Jacobite an.

Loch Ness – Urquart Castle – Schottland

Wer die Highlands zu Fuß erkunden möchte, dem sei der ca. 150 km lange gut ausgeschilderte Wanderweg „West Highland Way“ empfohlen. http://www.walkhighlands.co.uk/west-highland-way.shtml


2. Das Tal Glen Coe: das bildschöne Tor zu den Highlands.

Dieses Tal, schottisch Glen, ist mit Abstand das berühmteste und eines der schönsten Täler Schottlands. Es hat sich in Filmen Highländer, Bravehaert, Rob Roy oder Harry Potter verewigt und verspricht auf Schritt und Tritt schottische Heldengeschichte aus legendären Zeiten.

Glen Coe Tal – Schottland


3. Edinburgh – die graue Eminenz.

In Edinburgh, der königlichen Hauptstadt der Schotten, schwärmte schon Theodor Fontane vom Zauber der grauen Häuser auf grauen Felsen. Ein touristisches Muss ist ein Spaziergang auf der Royal Mile, die vom Edinburgh Castle bis zum Schloss Holyroodhouse führt. Doppelt schön an dieser Meile: viele wichtige Sehenswürdigkeiten liegen bereits nahe der Royal Mile. Wer sich in Edinburgh, der heimlichen Hauptstadt der Gespenster, gerne ein wenig gruseln möchte, der sollte sich eine unheimliche Stadtführung gönnen: auf den Spuren der Geister und Gespenster.

Edinburgh-Castle Schottland

Den Geist der luxuriösen Seefahrt können Sie in Leith, dem Hafenvorort der Stadt, entdecken: bei einem Besuch der Royal Yacht Britannia. Das königliche Landhaus auf See wurde von Elisabeth II. ganz nach ihrem Geschmack gestaltet. http://www.royalyachtbritannia.co.uk

Edinburgh hat nur wenige, überaus teure Parkmöglichkeiten. Es empfiehlt sich daher, zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein. Bezahlt wird beim Busfahrer. Es gibt kein Wechselgeld.


4. Isle of Skye: klein, großartig und noch ein wenig schottischer.

Scharfkantige Gebirgsketten, die in den Himmel streben, grüne Hügel, einsame Buchten, weiße Strände und malerisches Lochs – für viele ist die Insel Skye Schottland im Miniaturformat. Skye liegt im Westen Schottlands und gehört zu der Inselgruppe der Inneren Hebriden. Die Insel ist über die Skye Bridge seit 1995 mit dem schottischen Festland verbunden. Sie führt von Kyle of Lochalsh nach Kyleakin im Südosten von Skye. Die nächsten größeren Orte sind Oban an der schottischen Küste und Inverness.

Isle of Skye Landschaft – Schottland


5. Balmoral – die Sommerfrische der Windsors.

Diese schottische Sommerresidenz der Königsfamilie wird immer noch offiziell bewohnt und kann daher nicht von innen besichtigt werden. Doch selbst die Außenansicht lohnt einen Besuch, ebenso wie ein Spaziergang durch den königlichen Park. Mit etwas Glück sind „Live-Sichtungen“ der königlichen Familienmitglieder möglich. Zum einen, weil sie auch spontan und inoffiziell hier anreisen; zum anderen, weil sie am Sonntag auch in die Dorfkirche des nahe gelegenen Örtchens Crathie gehen.

Balmoral Castle – Schottland


6. die Forth Bridge

50 Meter über dem Meer, 2,5 Kilometer lang und eine filigrane Schönheit aus Stahl

Ende des 19. Jahrhunderts entstand ein modernes Weltwunder: die Eisenbahnbrücke über den Fjord Firth of Forth bei Edinburgh. Die Konstruktion gilt als ein Meisterwerk der frühen Industriearchitektur und ist noch heute in ihrer Art und Größe einmalig. Selbst Gustave Eifel reiste an und ließ sich von ihr zum Bau seines Eifelturms inspirieren. Den besten Blick von Land auf die Brücke haben Sie von South Queensferry oder North Queensferry an den Ufern des Forth. In beiden Orten starten auch Ausflugsboote, um die Brücke und die Fjordlandschaft aus der Nähe zu bestaunen. Eine weitere Aussicht bietet Ihnen die neue Autobrücke, die über den Forth führt. Sie hat auch einen Fußgängerweg. Züge, die aus Edinburgh Richtung Highlands fahren (oder auch nur nach North Queensferry) überqueren diese Brücke noch heute.

Forth Bridge – Schottland


7. Stirling Castle – neun Jahrhunderte Geschichte

Einen tiefen Einblick in den Lebensstil des 16. Jahrhunderts bietet Stirling Castle, eine der größten Burganlagen Schottlands. Hier verbachte die schottische Königin Maria Stuart ihre Kindheit, hier wurden historische Schlachten ausgefochten und hier können Sie tief und intensiv in die wechselvolle Geschichte Schottlands eintauchen.

Stirling Castle – Schottland

Wenn Sie auf Ihrer Rundreise mehr als zwei kostenpflichtige Sehenswürdigkeiten besuchen wollen, lohnt sich bereits der so genannte „Explorer Pass“ von Historic Scotland. Es gibt ihn für drei oder sieben Tage. Der 7-Tage-Pass umfasst 78 historische Monumente und ist 14 Tage gültig. Genaueres finden Sie unter: http://www.historic-scotland.gov.uk/explorer


8. Heart of Neolithic Orkneys: Steinzeit unter UNESCO-Schutz.

Lange vor Stonehenge hat man auf der Inselgruppe der Orkneys gigantische Steinkreise gebaut. Sie sind kostenfrei zu besichtigen. Noch spektakulärer ist jedoch Skara Brae, die am besten erhaltene neolithische Siedlung Europas, rund 5.000 Jahre alt. Sie liegt – wie die meisten prähistorischen Monumente – auf der größten Insel Mainland. Die Parkplätze sind kostenfrei. Der Eintritt beinhaltet den Besuch zweier Museen. Für das Hügelgrab Maes Howe ist eine Vorreservierung erforderlich – in der Hauptreisezeit am besten zwei Wochen vorher. Alle Relikte aus dem Dunkel der Zeit stehen als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO.

Zwei Autofähren verbinden das schottische Festland mit den Orkneys: Northlink und Pentland Ferries. Von Aberdeen gelangt man nach Kirkwall auf Mainland, von Thurso erreicht man Stromness, ebenfalls auf Mainland. Ein Katzensprung ist es von Gill’s Bay auf dem Festland. Die Überfahrt dauert nur etwa eine Stunde. Nachteil: Sie müssen noch über vier Dämme und einige kleinere Orkney-Inseln fahren, um nach Mainland zu gelangen. Abfahrtzeiten und Preise finden Sie hier: http://www.northlinkferries.co.uk/fares/ und http://www.pentlandferries.co.uk

Orkneys – Steinkreise Schottland,  Quelle: Flickr, „swifant“


9. Oban: Wale, Delfine und Vulkane.

Im schönen Ort Oban an der Westküste Schottlands nahm die (Reise-) Euphorie für Schottland ihren Anfang. Hier finden sich einige Veranstalter, die gut organsierte Abenteuer anbieten – alle mit kleineren Booten. Ob zu der Insel Staffa auf den Hebriden, auf der die Vulkanhöhle Fingal’s Cave zu finden ist, die einer imposanten Kathedrale gleicht, oder aber zum Seevögel-, Delfin- und Whale-watching vor der Küste. Allein diese Abstecher „zur See“ sind eine Reise nach Oban wert. http://www.oban.org.uk/activities/

Oban – Schottland


10. Glasgow – das andere Schottland

Glasgow, die größte Stadt Schottlands, war die Boomtown der Industrialisierung im 19. Jahrhundert. Bis vor 10 Jahren stand sie noch ganz im Schatten von Edinburgh. Doch das hat sich geändert. Wer sich für modernes Design, Kunst und Architektur interessiert, ist hier genau richtig. Viele Gebäude aus der Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts wurden liebevoll restauriert und machen Glasgow zu einer Hauptstadt des Art Nouveau. Was Wagner für Wien und Gaudí für Barcelona, ist Charles Rennie Mackintosh für Glasgow. Seine Werke sind u.a. die Glasgow School of Art, die Kirche Queen’s Cross, das Mackintosh House der Universität und die bezaubernden Willow Tearooms. Die Glasgow School of Arts bietet auch geführte „Style Tours“ auf seinen Spuren an.


Reisetipps für Ihre Schottland Reise

  1. Highland Games anschauen. Sehr archaisch. Von Baumstammwerfen bis Dudelsack.
    Der Highland-Game-Kalender: http://www.shga.co.uk/visitor-events.php
  2. Malt Whisky Trail. Maltwhiskytrail.com = 9 ganz unterschiedliche Destillerien können bei einer Autorundreise besucht werden
  3. Spaziergang zur Sandwood Bay (ca. 6 km one way). Da hat man alles auf einmal: Strand, Klippen, Dünen, See und Einsamkeit der schottischen Art. Highland-Küste im Nordwesten Schottlands.

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